Das Vereinstagebuch 2011
 

 Rückblick auf die Mondfinsternis vom 10. Dezember 2011
 von Manuela Rockmann

Schon an den Abenden vor dem Ereignis war der Himmel sternenklar. Gute Voraussetzungen also für eine Beobachtung. Würde das Wetter aber so bleiben? JA!!! Leider konnte die Mondfinsternis im Juni aufgrund des Wetters nicht beobachtet werden. Aber jeder hat eine zweite Chance verdient ...
Die Sternfreunde und interessierte Bürger kamen auf den Krankenhausberg nach Aschersleben. Bei starkem Wind wurden die Teleskope und Fotoapparate aufgebaut. Und dann wurde gewartet. Um die Wartezeit zu überbrücken, wurden die Fernrohre auf Jupiter und Venus und die Fotoapparate auf den Sonnenuntergang ausgerichtet. Unser Vereinsvorsitzender gab ein paar Erläuterungen zum Mond, zur Finsternis und deren Verlauf.
Ab 16.00 Uhr blickten jedoch alle Anwesenden in Richtung Nordost. Wegen eines Wolkenbandes am Horizont konnte der eigentliche Mondaufgang nicht gesehen werden. Als der Mond über den Wolken am klaren Himmel erschien, fiel die Aufregung bei den Sternfreunden ab. Wie lange mussten wir warten, um wieder ein Mondfinsternis beobachten zu können. Als der Mond aufgegangen war, befand sich die Mondfinsternis bereits in ihrer Endphase. Der Mond war schon zum Teil aus dem Kernschatten der Erde herausgetreten. Die Fotoapparate klickten. Jeder wollte dieses Ereignis festhalten. Einige hundert Fotos wurden gemacht. Man weiß ja nie ...
Gegen 17.30 Uhr war die Finsternis vorüber, es wurde noch schnell ein Gruppenfoto gemacht und dann geleitete uns der Mond nach Hause.

 
 

Die Beobachtungsgruppe am Krankenhausberg

 

Der Mond bewegt sich aus dem Schatten der Erde

 
 

Auch an der Endorfer Mühle wurde beobachtet

 

Abschlussfoto mit dem wiedererhellten Vollmond

 

Danke liebe Sponsorin!
von Manuela Rockmann

 

Einen runden Geburtstag beging unsere langjährige Sponsorin Irene Rockmann im September. Sie unterstützt unseren Verein schon seit vielen Jahren mit finanziellen Mitteln und hilft tatkräftig bei der Ausgestaltung unserer Veranstaltungen. Dafür wollten wir uns mit einer kleinen Feier bedanken.
Unter strengster Geheimhaltung entführten sie Ehemann und Tochter, beide Mitglieder im Verein, in den Zoo Aschersleben. Im Dschungelcafe hatten wir Plätze reserviert. Dort angekommen war Frau Rockmann sehr überrascht, als die übrigen Sternfreunde mit Blumen und einem kleinen Präsent vor ihr standen und zum Geburtstag gratulierten.
Die Überraschung war gelungen. Bei Kaffee und Kuchen wurden die vergangenen Jahre rückblickend betrachtet. Dabei half das überreichte Geschenk: ein Fotobuch. In diesem hatten wir die schönsten Augenblicke unseres Vereinslebens verewigt, an dem auch unsere Sponsorin einen großen Anteil hat.

Danke, liebe Reni!

 

10 Jahre Beobachtungsplatz in Alterode
von Manuela Rockmann

 
 
 

Wer gut beobachten möchte, braucht einen perfekten Platz. In der Stadt beobachten macht keinen Spaß, da zu viele Lichtquellen den Blick auf den Himmel trüben. Außerhalb der Stadt beobachten ist da schon besser. Jedoch sollte der Beobachtungsposten gut erreichbar, aber nicht zu weit weg sein. So beschlossen die Sternfreunde, auf die Suche nach einem geeigneten Beobachtungsplatz zu gehen. Verschiedene Plätze wurden unter die Lupe genommen, denn gewisse Voraussetzungen sollte der Platz schon mitbringen, die da wären: keine starken Lichtquellen, keine Windräder und eine gute Rundumsicht. Aber nach langem Suchen wurden die Sternfreunde Ende 2001 fündig.
Etwa 20 km südlich von Aschersleben liegt Alterode, ein kleines Örtchen im Vorharz. Auf dem Hutberg gibt es eine schöne Fläche zwischen zwei bewirtschafteten Feldern, direkt neben einem Gebäude der Fernwasserwirtschaft. Der Platz hat eine gute Sicht in Richtung Süden. Es stehen zwar einige Windräder in der Nähe, allerdings haben die keine roten Positionslichter. Der perfekte Platz schien gefunden (Foto o.l.).
Fehlte nur noch ein OK des Grundstückseigentümers. Dieser gab nach einem Gespräch seine Zustimmung zur Nutzung des Areals. Der Platz sollte natürlich auch entsprechend seiner Nutzung kenntlich gemacht und Säulen für die Fernrohe aufgestellt werden. Um diese fest zu installieren, sollte mit Beton nachgeholfen werden. Aber wie bekommt man die entsprechende Menge auf den Berg? Manchmal gehört zu solchen Aktionen auch ein wenig Glück. Da zu diesem Zeitpunkt gerade in Alterode gebaut wurde, wurde der Vorarbeiter gebeten, seinen Betonmischer auf dem Berg zu reinigen. Dieser meinte aber, dass sei nicht möglich und so kam der Betonmischer erst auf den Berg und dann zur Baustelle.
Die mühsam ausgeschachteten Löcher wurden mit einer Säule versehen und mit Beton verfüllt. Zwischenzeitlich wurde der Beobachtungsplatz auch bodentechnisch hergerichtet und eine Säule gemauert (die leider beschädigt und zurzeit nicht einsatzfähig ist). Der Platz konnte also seiner Bestimmung übergeben werden (Foto o.r.). Und dazu gehört eine Taufe.
Nur tauften wir nicht den Platz, sondern unser vereinseigenes Beobachtungsgerät, einen 20cm-Newton-Spiegelteleskop. In den vergangenen 10 Jahren haben wir unzählige Tage und Nächte in Alterode verbracht, um astronomische Ereignisse zu erleben oder einfach nur den Sternhimmel zu beobachten. Der Beobachtungsplatz in Alterode ist unser jährlicher Treffpunkt zur Sommersonnenwende und zur Perseidenbeobachtung. Ebenso konnten dort schon der Merkur- und Venustransit beobachtet werden (Fotos unten). Weitere astronomische Ereignisse werden folgen.

 
 
 

 Ein Sommernachtstraum mit den Sternfreunden
 von Manuela Rockmann

 
 
 

Am 03.09.2011 hatte die Stadt Aschersleben zur diesjährigen Nacht der Kultur aufgerufen. Diesem Ruf sind die Sternfreunde selbstverständlich gefolgt. 9 verschiedene Stationen gab es. Wir schlugen unser Revier am Stumpfen Turm auf. Dort hatte die Stadt dafür gesorgt, dass es uns an nichts fehlen sollte.
Unterstützung erhielten wir im Vorfeld auch von den Stadtwerken Aschersleben, die den Turm im Inneren in ein zauberhaftes Licht setzte. So konnten sowohl die Sternfreunde als auch die Gäste gefahrlos den 27 Meter hohen Turm erklimmen. Ein DANKESCHÖN an dieser Stelle!
Hatten sich die Besucher den Weg durch das Sonnensystem gebahnt, es hängt nämlich ein Modell im Turm, wurden sie oben von den Sternfreunden begrüßt. Wir hatten ein Teleskop aufgebaut, um einen Blick gen Himmel zu werfen. Da es das Wetter sehr gut mit uns meinte, war die „befleckte“ Sonne zu sehen und in einiger Entfernung der zunehmende Mond. Viele Gäste wollten erst gar nicht durchs Fernrohr auf den Mond schauen, weil er ja auch so zu sehen war. Mit einiger Überzeugung entlockten wir dem einen oder anderen dann doch noch beim Durchblicken ein „Ah“ oder „Das ist ja toll.“. Als der Mond am Horizont hinter den Häusern verschwand, waren aber schon die nächsten lohnenswerten Objekte zu sehen. Großer Wagen, Kassiopeia und die Sternbilder des Sommerdreiecks standen direkt über dem Stumpfen Turm. Die Sternfreunde erklärten jedem Besucher ausführlich, was am Himmel zu sehen war.
Aber auch der Blick über die Stadt lohnte sich. Das schöne Wetter erlaubte eine gute Fernsicht. Aber auch zu vorgerückter Stunde ließ der Besucheransturm nicht nach. Viele Gäste kamen ein zweites Mal, um auch einen Blick auf den nächtlichen Sternhimmel zu werfen. Zwischenzeitlich mussten die Besucher sogar unten am Turm warten, weil die Plattform mit Gästen voll war. Für viele kein Problem, denn sie erhielten dort von uns interessante Informationen über die Sternfreunde, ihre Arbeit und was sie oben auf dem Turm erwartet. 150 Gäste aller Altersklassen konnten wir an diesem Abend bei uns begrüßen. Erst nach Mitternacht verließen wir den Stumpfen Turm und wir waren uns einig, dass es eine rundum gelungene Nacht der Kultur war. Vielen Dank auch an die Sternfreunde und deren Angehörige, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben!

 

 Exkursion nach Erfurt vom 19. - 21. August 2011
 von Stefanie Fischer

 
 
 
Auch in diesem Jahr unternahm der Verein wieder eine 3-tägige Exkursion. Freitagnachmittag angekommen im Re4hostel Erfurt, wurde zunächst einmal bei schönem Wetter Kaffee getrunken. Nach einem kleinen Rundgang durch die Stadt konnten beim abendlichen Grillen, die zuvor in Heldrungen erstandenen Thüringer Rostbratwürste das Thüringen- Feeling in uns hervorholen. Der herrliche Sommerabend klang mit zunehmender Dunkelheit fröhlich aus und wurde uns nicht zuletzt durch die direkt über uns vorbeiziehende ISS versüßt.
Gestärkt beim Frühstück, am nächsten Tag, zogen die Sternfreunde auf, um bei einer Stadtführung Erfurt besser kennen zulernen bzw. so manches wieder zu entdecken. Auch hatte sich unsere Stadtführerin auf astronomische Aspekte der Stadt vorbereitet.
Klaus hat auf jeden Fall noch mal einen Grund wiederzukehren :) Zum Mittag kehrte man im Restaurant "Feuerkugel" ein, um sich abermals von thüringischen Kulinaritäten überzeugen zu lassen. Der Nachmittag stand allen zur freien Verfügung die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Am Abend erfrischten sich dann noch einige von uns am Nordstrand, um danach wieder beim reichhaltigen Grillen zuzuschlagen. Auch dieser Abend bot einen schönen Sternhimmel, trotz Lichtverschmutzung.
Bevor sich Sonntag wieder alle auf den Heimweg begaben, besuchten wir noch die VdS-Sternwarte in Kirchheim. Wir wurden überall herumgeführt und lauschten Anekdoten aus dem dortigen Vereinsgeschehen. Begeistert von der Sternwarte, planen wir schon einen Beobachtungsaufenthalt dort. So ging wieder ein schönes Astrocamp zu Ende und wir dürfen auf das 15. Astrocamp in Heidelberg gespannt sein!
 

 Sternfreunde unterwegs - Raumfahrttage in Morgenröthe-Rautenkranz
 von Matthias Reinäcker

 
 

Der kleine Ort Morgenröthe-Rautenkranz im Vogtland ist bekanntlich der Geburtsort des ersten deutschen Kosmonauten Sigmund Jähn und Standort der "Deutschen Raumfahrtausstellung". Alljährlich finden dort unter hochkarätiger Teilnahme die Raumfahrttage statt.

 

Der Verein "Deutsche Raumfahrtausstellung e.V." lud dabei am 20. Mai zu einer Talkrunde ein. Mit dabei waren unter anderem Sigmund Jähn (nicht im Bild), Michael Tognini, die russische Raumfahrtlegende Sergej Krikaljow und der zukünftige deutsche Astronaut Alexander Gerst (v.l.n.r.).

 

 Rückblick auf die Mondfinsternis vom 15. Juni 2011
 von Matthias Reinäcker

 
 

Sternfreund Robert Brunngräber (Astronomiestudent in Jena) hofft immer noch auf seine erste Mondfinsternis. Am Abend der Finsternis brach er mit seinem Moped in Richtung Schlöben auf, um die Mondfinsternis mit Kommilitionen (im Auto) zu beobachten. Etwas durchnässt starrte man aber nur auf dunkle Regenwolken.

 

Gegen 23.00 Uhr ging es dann wieder in Richtung Jena um dann vom Lobdeburgtunnel der A4 doch noch etwas vom Ereignis mitzubekommen. Dabei entstanden die beiden Aufnahmen. Viel Glück für alle weiteren Mondfinsternisse!

 
 

In Aschersleben hoffte man vergeblich auf den verfinsterten Mond. Viele Interessenten nutzen aber das Angebot der Sternfreunde und kamen zum Beobachtungsplatz am Ortsausgang von Aschersleben.
(Foto MZ, Frank Gehrmann)

 

Bei der letzten "größeren" Mondfinsternis hatten die Ascherslebener Sternfreunde auch schon Pech - zwar spielte das Wetter in Aschersleben mit, der Verein dagegen befand sich auf Exkursion in Radebeul, wo es den Abend regnete!
(Grafik: www.astronomie.info, Thomas Baer)

 
 

Sternfreund Matthias Reinäcker hatte in der Nähe von Zwickau etwas Glück und konnte den beginnenden Austritt des Mondes aus dem Kernschatten verfolgen. Davor war vom Mond nicht viel zu sehen. Etwa 1 Stunde dauerte die Beobachtung, ehe der Mond wieder verschwand.

 

Der extrem tiefstehende Mond, leichte Bewölkung und vorbeiziehende dunkle Wolken erschwerten die Beobachtung. Denoch eine tolle Stimmung in einer warmen Sommernacht mit unzähligen Glühwürmchen um den Beobachtungsplatz in Reinsdorf bei Zwickau.

 


09.04.2011 Tag der Astronomie und Sternguckerfest

Rückblick von Manuela Rockmann

 

 

 

 

 

Sonnenbeobachtung und...

 

...Experimente vorm Planetarium

 

Siegerehrung Fotowettbewerb

 

VIELEN DANK an alle Sternfreunde, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen und an alle Besucher, die diesen Tag zu einer gelungenen Veranstaltung gemacht haben!
Das Datum für den Tag der Astronomie wurde perfekt von der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) gewählt. Der Wind vom Vortag hatte nachgelassen und die Sonne zeigt ihr schönstes Gesicht. Beste Voraussetzungen für diesen Tag.
Etwa 60 Besucher konnten wir am 09.04.2011 in und am Planetarium begrüßen. Viele davon nutzten das schöne Wetter zum Besuch des Zoos oder kamen, weil sie unsere Werbung in der Zeitung gelesen oder im Radio gehört hatten oder einfach ganz spontan. Die Gäste kamen nicht nur aus Aschersleben und Umgebung sondern u.a. auch aus Niedersachsen und Brandenburg.
Neben einem Kindervortrag über den Frühlingssternhimmel gab es Vorträge zu den Themen „Kippt die Erde um?“ und „Neuigkeiten aus dem Saturnsystem“. Alle Vorträge sorgten für einen regen Besucheransturm und anschließenden Gesprächsstoff.
Die Sonne schien den gesamten Nachmittag und konnte deshalb den Gästen gefahrenlos mit den aufgestellten Fernrohren gezeigt werden, ebenso wie die drei Sonnenflecken. Die Gerätschaften sorgten vor allem bei den Kindern für Interesse.
Diese interessierten sich aber auch für die Experimente, die sich die Sternfreunde hatten einfallen lassen. So wurde mit Hilfe einer Brausetablette ein Raketenmodell in die Luft geschickt oder mit eingefärbtem Wasser erklärt, warum es nicht in einen luftdicht verschlossenen Behälter läuft. Außerdem wurde mit Schokolade die Lichtgeschwindigkeit ermittelt.
Eine Vielzahl von Besuchern blieb noch weit bis nach Schließung des Zoos am Planetarium. Nachdem die Sonne dem Blickfeld des Fernrohres entschwunden war, gesellten sich der zunehmende Mond und bei Anbruch der Dunkelheit auch die Sterne zu uns. Durch das Fernrohr konnten bereits Strukturen auf dem Mond bestaunt werden, die man mit dem bloßen Auge von der Erde nicht sehen kann. Ebenfalls konnte das Erlernte zum Frühlingssternhimmel gleich vor Ort angewandt werden.
Zum Bundesweiten Tag der Astronomie hatten die Sternfreunde ebenfalls zu einem Fotowettbewerb aufgerufen. Die abendlichen Besucher konnten dabei sein, als der „Oscar“ für das schönste Astrofoto verliehen wurde.
Elf Fotos mit ganz unterschiedlichen Himmelsmotiven kämpften um den beliebten Wanderpokal. Die Jury, die Besucher der Veranstaltung und die Leser unserer Internetseite, entschieden über „Das schönste Himmelsfoto“. Das Bild „Monduntergang hinter Bäumen“ erhielt die meisten Stimmen. Sternfreundin Manuela Rockmann darf dem Goldjungen jetzt für ein Jahr ein zu Hause geben.
Unter den Teilnehmern der Abstimmung wurden außerdem 3 Preise verlost. Hier sind die Gewinner:
Preis (Drehbare Sternkarte) – L. Scheidat aus Sülzetal, Preis (Buch) – R. Hentschel aus Clausthal-Zellerfeld, Preis (Astrozubehör) – H. Bertram aus Könnern.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!!

 

31.3. bis 3.4.2011 Sternfreundetreffen in Todtenrode/Harz
von Stefanie Fischer

 

 

 

 

Auch in diesem Jahr fand vom 31.3. – 3.4.2011 das Harzer Teleskoptreffen in Todtenrode, nun schon zum 9. Mal, statt. Gut 30 Hobbyastronomen aus ganz Deutschland und sogar darüber hinaus waren mit ihren Teleskopen angereist um sich am weitestgehend von Lichtverschmutzung verschonten Sternenhimmel im Harz zu erfreuen.
Nach der Eröffnung des Treffens und einigen Hinweisen zu möglichen Beobachtungsobjekten durch Organisator Jens Briesemeister, klang der Donnerstagabend mit dem Abendessen und anschließendem Gedankenaustausch aus. Traditionell ist der anschließende Tag für kulturelles Programm vorgesehen. Dieses Jahr ging die Exkursion nach Gernrode. Wir besuchten die u.a. die Stiftskirche, Kuckucksuhr und  Elementarschule. Auch auf berühmte Persönlichkeiten der Stadt sind wir gestoßen, so z.B. dem Erfinder des Sicherheitszündholzes Friedrich Moldenhauer und den Erfinder der Mohsschen Härteskala. Nach einer Einkehr bei im Gasthof „Zum Bären“  war auch das letzte Gruppenfoto im Kasten.
Wieder
zurück in der Unterkunft angekommen konnten viele weitere Sternfreunde, die noch angereist waren, begrüßt werden. Es folgte das Spanferkelessen. Anschließende Himmelsbeobachtungen mussten leider ausfallen, denn es klarte leider nicht ausreichend auf, sodass der Rest des Abends in gemütlicher Runde verbracht wurde.
Ein breites Vortragsspektrum (u.a. Klaus Rockmann vom SFA, siehe Foto) über Geschichtliches, Raumfahrt, visuelle Beobachtung und Astrofotografie (digital und analog) erwartete uns am 3. Tag des Treffens und stellt einen der Höhepunkte dar. Im Anschluss wurde dann noch bis tief in die Nacht hinein auf der angrenzenden Beobachtungswiese in die Sterne geschaut. Um viele Eindrücke und Bekanntschaften reicher, erfolgte am nächsten Tag die Abreise. Ein gelungenes Treffen!

 

   

Im gut gefüllten Vortragsraum des Forsthauses Todtenrode.

 

Bei der Beobachtung vorm Forsthaus Todtenrode.

 

Einige Mitglieder der Aschersleber Sternfreunde am "Stammtisch".
Fotos: Stefanie Fischer

Die partielle Sonnenfinsternis am 4. Januar 2011
Deutschlandweite Bereichte der Sternfreunde Aschersleben

 

Obwohl das Wetter nicht mitspielte, hatten die Vereinsmitglieder viel Spaß zur Sonnenfinsternis am 4. Januar 2011 am Ortsausgang von Aschersleben. Pünktlich nach dem Ereignis klarte der Himmel dann auf.

 

Nur einmal kurz zeigte sich die Sonnenscheibe, die eigentliche Verfinsterung blieb unsichtbar.
Fotos: Stefanie Fischer

 Sternfreund Robert Brunngräber in Schlöben bei Jena, Thüringen

   

Sternfreund Robert Brunngräber hatte etwas mehr Glück...

 

...in der Nähe von Schlöben bei Jena beobachtete er die Sofi.

 

Aber auch hier trübten Wolken die Sicht auf Sonne und Mond.
Fotos: Robert Brunngräber

 Sternfreund Mario Thiele in Nürtingen bei Stuttgart, Baden Württemberg

   

Nach endlosem Studium von Satellitenbildern und Wettervorhersagen (jeder Wetterbericht hat tatsächlich was anderes gesagt!!!), einer kurzen Nacht sowie einen Telefongespräch am Morgen mit Jens Briesemeister ging es heute früh nach Nürtingen (südl. von Stuttgart).
Der kurze Trip zum Wolkenloch hat sich gelohnt. Die Sofi konnten Jens und ich von Anfang bis Ende beobachten. Die Bilder im Anhang entstanden in der Zeit von 08:25 Uhr bis 10:46 Uhr auf dem Ersberg in Nürtingen. Aufnahmegerät waren mein Pentax 75SDHF mit Baader Fotofolie sowie die Canon 350D.

Text und Fotos: Mario Thiele